Wie kann man der GGL unerlaubtes Glücksspiel melden?

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Relevant ist nur, ob eine Spielteilnahme innerhalb Deutschlands eröffnet wird.

Umfrage des Suchtbeauftragten : Mehrheit will Werbeverbot für Lotterie und Glücksspiel

Die Behörde leitet gegen illegale Anbieter und hierfür Werbende Verwaltungsverfahren ein und untersagt die entsprechenden Tätigkeiten. Im Jahr 2024 wurden 199 Prüffälle zum unerlaubten Glücksspiel und 211 Prüffälle zur Werbung für unerlaubtes Glücksspiel bearbeitet. Es wurden 1788 Internetseiten überprüft, davon 1.053 Seiten zum illegalen Glücksspiel und 735 Seiten zur Werbung hierfür. Hierzu gehören neben deutschsprachigen Seiten in Einzelfällen auch Seiten auf Englisch, Türkisch und weiteren Sprachen. Bei der Prüfung und Verfolgung illegaler Angebote ist die Sprache kein ausschlaggebendes Kriterium. Es wurde eine Vielzahl an Testspielen durchgeführt.

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Wie kann man der GGL unerlaubtes Glücksspiel melden? Öffentliche Glücksspiele dürfen in Deutschland nur mit Erlaubnis der zuständigen deutschen Behörde veranstaltet oder vermittelt werden. Liegt eine solche Erlaubnis nicht vor, handelt es sich um unerlaubtes Glücksspiel. Dies regelt der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021). Er ist das zentrale Regelwerk für das Glücksspiel in Deutschland und trat am 1.

Werberichtlinie behindert den Markt

Juli 2021 in Kraft. Ziel ist es, den Glücksspielmarkt bundesweit zu regulieren, den Jugend- und Spielerschutz sicherzustellen, Spielsucht vorzubeugen und illegale Angebote zu bekämpfen. Nach § 4 GlüStV 2021 dürfen öffentliche Glücksspiele nur mit einer gültigen Erlaubnis angeboten oder vermittelt werden. Werbung für unerlaubtes Glücksspiel ist untersagt (§ 5 GlüStV 2021). In § 3 GlüStV 2021 sind die Glücksspiele aufgezählt, die grundsätzlich erlaubnisfähig sind, darunter zum Beispiel: Auf unserer Seite zu erlaubnisfähigem Glücksspiel, werden weitere Informationen bereitgestellt.

Vorgaben für Glücksspielwerbung

Alle Glücksspiele, die nicht ausdrücklich als erlaubnisfähig genannt sind, gelten als nicht erlaubnisfähig und sind damit verboten. Wer ohne die erforderliche Erlaubnis öffentliche Glücksspiele in Deutschland anbietet, kann sich darüber hinaus strafbar machen. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder ist nicht nur Erlaubnis- und Aufsichtsbehörde für länderübergreifende erlaubnisfähige Glücksspielangebote, sondern bekämpft im Auftrag der 16 Länder unerlaubtes Glücksspiel im Internet. Dazu setzt sie zum Beispiel folgende Instrumente ein: die Einleitung von Untersagungsverfahren inkl. Zwangsgeldfestsetzungen bzw. Untersagungsverfahren wurden im Jahr 2024 in 231 Fällen eingeleitet, davon in 83 Fällen wegen der

Konsequenzen bei Verstößen gegen den GlüStV

Die einzig erlaubte Werbung dient den Erläuterungen zum GlüStV 2021 nach dazu, „möglichst viele der ohnehin spielentschlossenen Personen in dem erlaubten Markt zu halten bzw. dorthin zu kanalisieren“ (S. 43). Tatsächlich scheint die allgegenwärtige Werbung jedoch ganz andere Ziele zu verfolgen: Buth et al. (2021) konnten in Ihrer Studie zum Glücksspielverhalten während der COVID-19 Pandemie zeigen, dass drei von zehn Personen, die zum ersten Mal an Glücksspielen teilnahmen, durch Werbung dazu animiert wurden.

2. Glücksspielbegriff in Vergleichsstaaten

Personen, die auch vorher schon an Glücksspielen teilgenommen haben, hat Werbung zur Steigerung ihrer Glücksspielteilnahme geführt – vier von zehn dieser Personen haben verstärkt an Glücksspielen teilgenommen und führten das auf die Wahrnehmung von Werbung zurück. Werbung ist also ein wichtiger Anreiz für die Teilnahme an Glücksspielen – ihre Wirkung empirisch untermauert: Newall et al. (2019) konnten in ihrer Studie Gambling Marketing from 2014 to 2018: a Literature Review zeigen, dass Glücksspielwerbung insbesondere gefährdete Gruppen wie beispielsweise Kinder oder Personen mit problematischem Glücksspielverhalten beeinflusst und dass die Wahrnehmung von Glücksspielwerbung mit häufigerem und riskanterem Glücksspielverhalten einhergeht. Forschende der Universitäten Glasgow, London und Stirling kamen zu gleichen Ergebnissen. In ihrer aktuellen Studie vom Juli 2022 haben sie den Zusammenhang zwischen Glücksspielwerbung und ungeplanten Glücksspielausgaben untersucht: 31,2 % der von ihnen befragten rund 3.000 Sportwetter*innen gaben an, durch Werbung zusätzliche ungeplante Wetten abgeschlossen zu haben.

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Personen mit problematischen Wettverhalten gaben sogar zu 87 % an, durch Werbung weitere ungeplante Wetten platziert zu haben. Bei dieser Faktenlage wundert es wenig, dass sich immer mehr Menschen dafür aussprechen, Glücksspielwerbung streng zu regulieren, wie zum Beispiel das Bündnis gegen Sportwetten-Werbung (BgSwW): Es setzt sich für die weitest gehende Einschränkung von Sportwetten-Werbung ein und fordert die beteiligten Institutionen im Sport zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zur Stärkung von Forschung und Prävention auf. Das BgSwW ist ein auf Initiative von Fan-Organisationen im Fußball gegründetes Bündnis, das Institutionen und Einzelpersonen miteinander verbindet, die zur Thematik Sportwetten (und Glücksspiel allgemein) in der Präventionsarbeit, Forschung, Sucht- und Selbsthilfe tätig sind oder ein persönliches Interesse an der Unterstützung der Ziele des Bündnisses haben. Hier finden Sie Informationen zum Vorgehen, zu Vollzugsinstrumenten sowie zu Erfolgen der GGL gegen unerlaubtes Glücksspiel. Konkret finden Sie auf dieser Seite Informationen und Antworten zu folgenden Themenbereichen: Mit welchen Instrumenten bekämpft die GGL unerlaubtes Glücksspiel und die Werbung dafür Wie sieht das Vorgehen der GGL konkret aus und welche Erfolge wurden bereits erzielt? Veranstaltung und Bewerbung unerlaubten Glücksspiels und in 148 Fällen nur wegen Werbung für illegales Glücksspiel.

Unerlaubtes Glücksspiel: Informationen, Vollzugsinstrumente und Erfolge der GGL

Direkte Aufklärungsarbeit gegenüber der Bevölkerung und Gewerbetreibenden ist ebenfalls wichtig. Darüber hinaus stellt die GGL Strafanzeigen und leitet im Falle von Verfahrenseinstellungen der Staatsanwaltschaft Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die GGL kooperiert mit anderen Behörden und Institutionen wie Landesmedienanstalten, Finanzbehörden oder der Bundeszentrale für Kinder und Jugendmedienschutz. Bei Verdacht auf Geldwäsche meldet die GGL dies an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU). Um illegale Glücksspielangebote und Werbung zu identifizieren, nutzt die Behörde insbesondere Beschwerdemeldungen und ein Hinweisgebersystem auf ihrer Internetseite.

3. Zusammenfassung

Das Internet wird ebenfalls auf unerlaubte Glücksspielangebote durchsucht, wobei u. a. Marktpräsenz, Umsatz- und Werbevolumen als Auswahlkriterien dienen. Bereits seit 01.07.2022 liegt die Verantwortung für die Bekämpfung von illegalem Glücksspiel im Internet und der Werbung dafür bei der GGL. Mit der Bündelung der Kompetenzen und Ressourcen in einer zentralen Behörde wurden die Möglichkeiten im Kampf gegen illegales Glücksspiel im Internet erweitert. Ein erster Schritt im Untersagungsverfahren ist die Anhörung.

Behörde / Institution Zuständigkeitsbereich Maßnahmen bei Verstößen Beispiel für eine Sanktion
Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) Zentrale Aufsicht über Online-Glücksspiel, Werbung Bußgelder, Lizenzentzug, Sperrverfügungen Bußgeld bis 500.000 € für unerlaubte Werbung
Landesmedienanstalten (z.B. BLM, LFM) Überwachung von Rundfunk- und Telemedienwerbung Beanstandungen, Untersagung von Werbespots Auflage zur Korrektur eines Spots mit ungenügendem Hinweis
Wettbewerbszentrale Überwachung des lauteren Wettbewerbs (UWG) Abmahnungen, Unterlassungsklagen Abmahnung wegen irreführender Bonuswerbung
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Präventionsarbeit, Bereitstellung von Warnhinweisen Keine direkten Sanktionen, aber Vorgaben für Hinweise Vorgabe des Wortlauts "Glücksspiel kann süchtig machen"

2024 stellten 61 Glücksspielanbieter ihr Angebot für Spielende aus Deutschland aufgrund der Anhörung ein und verhinderten den Zugriff für Spielende aus Deutschland.

Werbekanal Erlaubnis / Einschränkung Beispiele für Nutzung Reichweite (geschätzt)
Fernsehen Erlaubt mit Zeitbeschränkung (ab 21 Uhr) Werbespots in Abendshows, Sportsendungen Sehr hoch
Internet / Social Media Erlaubt, zielgruppenspezifisch (keine Minderjährigen) YouTube-Pre-Rolls, Facebook Ads, Influencer Hoch, gut segmentierbar
Printmedien Erlaubt in Erwachsenen-publizistik Anzeigen in Sportzeitschriften, Tageszeitungen Mittel
Sport-Sponsoring Erlaubt, aber mit Warnhinweisen Trikotsponsoring bei Fußball-Bundesligisten Sehr hoch (TV-Präsenz)

Betreiben die Anbieter das illegale Glücksspiel weiter, erlässt die GGL Untersagungsverfügungen.

Kurz und knapp:

Eintreibungen, die cas casino osterreich online Meldung möglicher Strafbarkeiten nach §§ 284 f. StGB an die Staatsanwaltschaften, die Meldung von möglichen Steuertatbeständen an das Finanzamt, Das konkrete Vorgehen und die jeweiligen Instrumente werden im Abschnitt Wie sieht das Vorgehen der GGL konkret aus und welche Erfolge wurden bereits erzielt? Die GGL kann wegen des Veranstaltens oder Bewerbens unerlaubten Glücksspiels Strafanzeigen bei den zuständigen Staatsanwaltschaften stellen. Grundlage hierzu ist § 284 des Strafgesetzbuch (StGB) zur unerlaubten Veranstaltung illegalen Glücksspiels. Das Strafgesetzbuch regelt die strafrechtlichen Folgen des unerlaubten Glücksspiels.

2. Soziale Dimension des Glücksspiels

Wer ohne behördliche Erlaubnis öffentlich ein Glücksspiel veranstaltet oder hält oder die Einrichtungen hierzu bereitstellt, wird laut § 284 mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Handelt die Person gewerbsmäßig oder in einer Bande, drohen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe. Wer für ein öffentliches Glücksspiel wirbt, wird laut § 284 mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Im Übrigen ist auch die Teilnahme an unerlaubten Glücksspiel strafbar und kann bestraft werden (§ 285 StGB: Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel). Die GGL selbst führt keine strafrechtlichen Verfahren.

Du willst etwas bewirken?

Sie kann jedoch mögliche Verstöße an die zuständigen Staatsanwaltschaften melden und damit ein Ermittlungsverfahren anstoßen. Weitere Informationen dazu, wie hoch die Strafen für Spielende ausfallen können und welche Risiken und Konsequenzen mit der Teilnahme an unerlaubtem Glücksspiel verbunden sind, finden Sie in unserem FAQ „Teilnahme an illegalem Glücksspiel: Risiken und Konsequenzen für Spielende“. 459 illegale Internetseiten, die aufgrund von Untersagungsverfahren nicht mehr von Deutschland aus erreichbar waren 657 illegale Internetseiten, die aufgrund von Netzsperren nicht mehr von Deutschland aus erreichbar waren 165 illegale Glücksspielseiten, bei denen keine Zahlung durch gängige Zahlungsdienstleister möglich war (Payment-Blocking) Ausführliche Zahlen für das Jahr 2024 finden sich unter Publikationen der GGL im Tätigkeitsbericht 2024. Die GGL bekämpft unerlaubtes Glücksspiel und Werbung dafür mit verschiedenen Maßnahmen. Hierzu gehören klassische Verwaltungsverfahren mit Untersagungsverfügungen, die durch Zwangsgelder vollstreckt werden können, sowie Verwaltungsverfahren mit Payment-Blocking und Netzsperren. In 231 Fällen sind im Jahr 2024 Untersagungsverfügungen ergangen, in 83 hiervon zum unerlaubten Glücksspiel und der Werbung hierfür, in 148 Fällen nur zur Werbung. Insgesamt haben im Jahr 2024 96 Anbieter von illegalen Glücksspielen ihr Angebot oder Werbende ihre Werbehandlungen aufgrund von Anhörungen oder Untersagungsverfügungen eingestellt.

  • Nutzung von Kunden- und Verhaltensdaten für personalisierte Werbung
  • Dynamic Creative Optimization (DCO) für maßgeschneiderte Banner
  • Retargeting-Kampagnen für Website-Besucher, die nicht gespielt haben
  • Segmentierung nach demografischen Daten und Spielpräferenzen

Diejenigen Anbieter, welche ihr Angebot trotz Untersagungsverfügungen nicht einstellen, sitzen oft in Ländern außerhalb der EU.

  • Vergleichsportale, die Bonusangebote verschiedener Anbieter listen
  • Affiliate-Websites und Blogs mit strategisch platzierten Werbelinks
  • Gezielte Suchmaschinenwerbung (SEA) auf Keywords wie „Online Casino Bonus“
  • Content-Marketing durch Artikel über Spielstrategien

Als erfolgreiches Instrument zur Bekämpfung illegalen Glücksspiels hat sich das Blockieren von Zahlungsströmen, das sogenannte Payment-Blocking, erwiesen.

  • Sponsoring von Kulturveranstaltungen und Festivals
  • Werbung in Programmheften von Theatern und Konzerthäusern
  • Kooperationen mit Film- und Serienstreamingdiensten
  • Product Placement in deutschen TV-Produktionen und Reality-Formaten